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Eure Filippa


Die schönsten Sagen aus Wien


Kaum eine andere Stadt hat mit so vielen Sagen, Mythen und Legenden aufzuwarten wie Wien und einige Orte erinnern heute noch an die damaligen Ereignisse.
Überspitzt gesagt hat der Teufel im alten Wien beinahe an jeder Hausecke sein Unwesen getrieben und braven Bürgern unmoralische Angebote gemacht. Wenn man den Mythen glaubt, mussten die Wiener deswegen häufig nicht nur um ihre Seele bangen, sondern auch gegen Lindwürmer und Basilisken kämpfen. Auch beide Türkenbelagerungen führten zu vielen Sagen und geschichtsträchtigen Orten.


Wo die Kuh am Brett spielt
Quelle: Emil Hofmann, Alt-Wien, o.J., S. 38 f. Emailzusendung von Michael Koning am 26. Juni 2005

Fortsetzung

"Ei, ihr weisen Herren, da klänge schön, wenn die Leute sagten: Trudenhaus! Wo bleibt Euer Witz, Herr Kagelwidt? Er scheint mir versiegt?"

"Wartet, wartet, böse Jungfer Trude, das sollt Ihr büßen! Jetzt weiß ich den passenden Namen: zur stechenden Hummel!"
Da gab es ein frohes Lachen, das nicht enden wollte, und der Herr Stadtrichter mußte sich die Tränen aus den Augen wischen. Aber das liebe Mädchen
schmollte gar nicht, obwohl es Ursache gehabt hätte, vielmehr endete es den Streit und sprach:
"Ich sehe schon, die Weißheit der hochgelahrten Herren reicht nicht hin, ins Schwarze zu treffen, so will ich helfen. Denkt doch, Herr Vater, was Ihr in der Laube so gern betreibt!"

"Wahrhaftig, Trude, du Blitzmädchen, das ist ein Gedanke! Das Damenbrett! Ja, das soll es sein! Meint Ihr nicht, Herr Rat?"

Die Jungfer strahlte von Vergnügen und rieb sich schadenfroh die Hände, schalkhafte Blitze schoß sie auf den sinnenden Rat, der beschämt an seinem Glase herumgriff. Aber da schien es, als wäre ihm ein toller Einfall gekommen, denn seine Augen leuchteten plötzlich auf.

"Ja, ja, Jungfer Trude hat gesiegt. Haltet fest an diesem Gedanken, Herr Stadtrichter, es ist prächtig und sinnreich. Und wenn Ihr es erlaubt, so will ich den Maler besorgen, der das Brett gar stattlich ausführen soll. Nächsten Sonntag wird ein herrlich Bild am Hause prangen und Jungfer Trude soll dann mit mir zufrieden sein!"
Wohl hatte Trude das eigentümlichen Aufleuchten in den Augen ihres Bräutigams bemerkt, eine böse Ahnung beschlich ihr Herz, aber sie bezwang sich und füllte noch einmal die Gläser.

"Auf ein frohe Verlobung!" rief der Vater und die Pokale erklangen gar feierlich. Und als Her Kagelwidt sich verabschiedete, da lachten seine kleinen Zauberer in so verräterischem Glanze, daß Trude lieber nicht an dem Witze des Lustigen Rates gezweifelt hätte.
Fortsetzung folgt

Bibel lesen

Die Bibel — ein Buch von Gott


Die Bibel wurde über einen Zeitraum von 1 600 Jahren geschrieben. Die Schreiber der Bibel lebten zu verschiedenen Zeiten und gehörten den verschiedensten Gesellschaftsschichten an. Einige waren Bauern, Fischer oder Schafhirten. Andere waren Propheten, Richter oder Könige. Der Evangelist Lukas war Arzt. Trotz der unterschiedlichen Herkunft der Schreiber ist die Bibel ein harmonisches Ganzes. *

Das erste Buch der Bibel beschreibt, wie die Probleme der Menschheit anfingen. Das letzte Buch zeigt, dass die ganze Erde zu einem Paradies, das heißt zu einem wunderschönen Garten, werden wird. Der gesamte Inhalt der Bibel deckt Tausende von Jahren ab, und es geht immer in irgendeiner Weise darum, wie Gott nach und nach seinen Willen ausführt. Die innere Harmonie der Bibel ist beeindruckend, aber von einem Buch, das uns Gott gegeben hat, würde man ja auch nichts anderes erwarten.

Die Bibel ist wissenschaftlich genau. Ja sie war ihrer Zeit oft sogar weit voraus. Im 3. Buch Mose zum Beispiel wurden schon Quarantäne- und Hygienegesetze für das Volk Israel niedergeschrieben, als die umliegenden Nationen von solchen Dingen keine Ahnung hatten. Als noch völlig falsche Vorstellungen von der Form der Erde herrschten, wurde sie in der Bibel bereits als Kreis oder Kugel bezeichnet (Jesaja 40:22). Auch wurde in der Heiligen Schrift ganz richtig festgehalten, dass ‘die Erde an nichts aufgehängt’ ist (Hiob 26:7). Natürlich ist die Bibel kein wissenschaftliches Lehrbuch. Dennoch sind ihre Aussagen zu wissenschaftlichen Themen alle korrekt. Würde man von einem Buch, das von Gott stammt, nicht genau das erwarten?

Die Bibel ist auch geschichtlich genau und zuverlässig. Sie enthält ausführliche Berichte, in denen nicht nur Personennamen, sondern auch Abstammungslinien aufgeführt werden. * Im Gegensatz zu weltlichen Geschichtsschreibern, die nicht selten die Niederlagen ihres Volkes verschwiegen, waren die Schreiber der Bibel ehrlich; sie berichteten sogar über ihre persönlichen Schwächen und die Schwächen ihrer Nation. Im 4. Buch Mose gibt der Bibelschreiber Moses beispielsweise zu, dass er einen schweren Fehler gemacht hatte, für den er streng zurechtgewiesen wurde (4. Mose 20:2-12). Eine solche Ehrlichkeit ist in anderen Geschichtsberichten selten, nicht jedoch in der Bibel, denn sie ist ein Buch von Gott.

Die Bibel ist von Gott inspiriert und daher „nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge“ (2. Timotheus 3:16).



1. Mose 23:1-20

23  Und die Lebenszeit Saras betrug schließlich hundertsiebenundzwanzig Jahre. Das waren die Lebensjahre Saras.+ 2  Dann starb Sara in Kịrjath-Ạrba+, das ist Hẹbron,+ im Land Kạnaan,+ und Abraham ging hinein, um Klage um Sara zu halten und sie zu beweinen. 3  Dann stand Abraham von seiner Toten auf und ging daran, mit den Söhnen Heths*+ zu reden, indem [er] sprach: 4  „Ein ansässiger Fremdling und Ansiedler bin ich unter euch.+ Gebt mir eine Grabstätte zum Besitztum unter euch, damit ich meine Tote begrabe, mir aus den Augen.“+ 5  Darauf antworteten die Söhne Heths Abraham, indem [sie] zu ihm sagten: 6  „Höre uns, mein Herr*+. Ein Vorsteher Gottes* bist du in unserer Mitte.+ In der auserlesensten* unserer Grabstätten begrabe deine Tote.+ Keiner von uns wird dir seine Grabstätte vorenthalten, um zu verhindern, daß [du] deine Tote begräbst.“+

7  Da stand Abraham auf und verbeugte sich vor den Einheimischen,*+ den Söhnen Heths+, 8  und redete mit ihnen, indem [er] sprach: „Wenn eure Seelen damit einverstanden* sind, daß ich meine Tote begrabe, mir aus den Augen, so hört auf mich und setzt [euch] für mich bei Ẹphron, dem Sohn Zọhars,+ nachdrücklich dafür ein, 9  daß er mir die Höhle von Machpẹla*+ gibt, die sein ist, welche am äußersten Ende seines Feldes liegt. Für den vollen Betrag in Silber gebe er sie mir als Grabstättenbesitz in eurer Mitte.“+

10  Ẹphron nun saß inmitten der Söhne Heths. Da antwortete Ẹphron, der Hethịter,+ Abraham vor den Ohren* der Söhne Heths im Beisein aller, die in das Tor seiner Stadt eingingen, indem [er] sagte:+ 11  „Nein, mein Herr! Hör mich an. Das Feld will ich dir geben, und die Höhle, die darauf ist, dir will ich sie geben. Vor den Augen der Söhne meines Volkes will ich sie dir geben.+ Begrabe deine Tote.“ 12  Darauf verbeugte sich Abraham vor den Einheimischen 13  und redete zu Ẹphron vor den Ohren der Einheimischen, indem [er] sprach: „Nur wenn du — nein, hör mich an! Ich will dir für das Feld den Betrag in Silber geben. Nimm ihn von mir,+ damit ich meine Tote dort begrabe.“

14  Da antwortete Ẹphron Abraham, indem [er] zu ihm sagte: 15  „Mein Herr, hör mich an! Ein Stück Land, das vierhundert Schekel Silber* wert ist, was ist das zwischen mir und dir? So begrabe deine Tote.“+ 16  Somit hörte Abraham auf Ẹphron, und Abraham wog Ẹphron den Betrag in Silber dar, den er vor den Ohren der Söhne Heths erwähnt hatte, vierhundert Schekel Silber, gängig bei den Kaufleuten.+ 17  So wurde [ihm] das Feld Ẹphrons bestätigt,+ das in Machpẹla war, welches vor Mạmre liegt, das Feld und die Höhle, die darauf war, und alle Bäume, die auf dem Feld standen,+ die sich innerhalb aller seiner Grenzen ringsum befanden, 18  [nämlich] dem Abraham, als sein durch Kauf erworbenes Eigentum vor den Augen der Söhne Heths inmitten all derer, die in das Tor seiner Stadt eingingen.+ 19  Und danach begrub Abraham seine Frau Sara in der Höhle des Feldes von Machpẹla vor Mạmre, das heißt Hẹbron, im Land Kạnaan.+ 20  So wurden das Feld und die Höhle, die darauf war, dem Abraham als Grabstättenbesitz von seiten der Söhne Heths bestätigt.+


1. Mose 24:1-67

24  Nun war Abraham alt, an Jahren* vorgerückt; und Jehova hatte Abraham in allem gesegnet.+ 2  Daher sprach Abraham zu seinem Diener, dem ältesten seines Hauses, der alles, was er hatte, verwaltete:*+ „Leg bitte deine Hand unter meine Hüfte,+ 3  da ich dich bei Jehova, dem Gott der Himmel und dem Gott der Erde, schwören lassen will,+ daß du für meinen Sohn keine Frau von den Töchtern der Kanaanịter nehmen wirst, unter denen ich wohne,+ 4  sondern du wirst in mein Land und zu meinen Verwandten+ gehen, und du wirst bestimmt für meinen Sohn, für Ịsa·ak, eine Frau nehmen.“

5  Der Diener sprach jedoch zu ihm: „Was nun, wenn die Frau nicht mit mir in dieses Land zu kommen wünscht? Muß ich deinen Sohn in das Land zurückbringen, von dem du ausgezogen bist?“+ 6  Hierauf sagte Abraham zu ihm: „Sei auf der Hut, daß du meinen Sohn nicht dahin zurückbringst.+ 7  Jehova, der Gott der Himmel, der mich aus dem Haus meines Vaters und aus dem Land meiner Verwandten* holte+ und der zu mir redete und der mir schwor,+ indem [er] sprach: ‚Deinem Samen+ werde ich dieses Land geben‘,+ er wird seinen Engel vor dir hersenden,+ und du wirst gewiß von dort für meinen Sohn eine Frau nehmen.+ 8  Sollte aber die Frau nicht wünschen, mit dir zu kommen, so wirst du von diesem mir geleisteten Eid frei geworden sein.+ Nur sollst du meinen Sohn nicht dorthin zurückbringen.“ 9  Darauf legte der Diener seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwor ihm hinsichtlich dieser Sache.+

10  Da nahm der Diener zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und schickte sich an, mit allerlei Gutem seines Herrn in seiner Hand zu gehen.+ Dann erhob er sich und begab sich auf seinen Weg nach Mesopotạmien*, zur Stadt Nạhors. 11  Schließlich ließ er die Kamele außerhalb der Stadt an einem Wasserbrunnen um die Abendzeit niederknien,+ um die Zeit, da die Wasserschöpferinnen gewöhnlich hinausgingen.+ 12  Und er sprach dann: „Jehova, Gott meines Herrn Abraham,+ laß es bitte vor mir an diesem Tag geschehen und erweise an meinem Herrn Abraham+ liebende Güte.+ 13  Hier habe ich mich an eine Wasserquelle gestellt, und die Töchter der Männer der Stadt kommen heraus, um Wasser zu schöpfen.+ 14  Es soll geschehen, daß die junge Frau, zu der ich sagen werde: ‚Laß bitte deinen Wasserkrug herab, damit ich trinke‘ und die tatsächlich sagen wird: ‚Trink, und ich werde auch deine Kamele tränken‘, diese sollst du deinem Knecht, dem Ịsa·ak, bestimmen;+ und daran laß mich erkennen, daß du meinem Herrn gegenüber loyale Liebe erwiesen hast.“+

15  Nun geschah es, noch ehe er zu Ende geredet hatte,+ daß, siehe da, Rebẹkka herauskam, die dem Bẹthuël,+ dem Sohn der Mịlka+, der Frau Nạhors+, des Bruders Abrahams, geboren worden war, und ihr Wasserkrug war auf ihrer Schulter.+ 16  Die junge Frau nun* war eine sehr anziehende Erscheinung,+ eine Jungfrau*, und [noch] kein Mann hatte Geschlechtsverkehr mit ihr gehabt;+ und sie begab sich zur Quelle hinab und begann ihren Wasserkrug zu füllen und kam dann herauf. 17  Sofort lief der Diener ihr entgegen und sagte: „Gib mir bitte einen kleinen Schluck Wasser aus deinem Krug.“+ 18  Sie sprach darauf: „Trink, mein Herr.“ Damit ließ sie ihren Krug rasch auf ihre Hand herab und gab ihm zu trinken.+ 19  Als sie damit fertig war, ihm zu trinken zu geben, sagte sie dann: „Auch für deine Kamele werde ich Wasser schöpfen, bis sie mit Trinken fertig sind.“+ 20  Da leerte sie ihren Krug rasch in den Tränktrog und lief immer wieder von neuem zum Brunnen, um Wasser zu schöpfen,+ und schöpfte fortgesetzt für alle seine Kamele. 21  Die ganze Zeit über staunte der Mann sie stillschweigend an, um zu erkennen, ob Jehova seiner Reise Erfolg verliehen habe oder nicht.+

22  Daher geschah es, daß der Mann, als die Kamele zu Ende getrunken hatten, dann einen goldenen Nasenring+ von einem halben Schekel* an Gewicht und zwei Armspangen+ für ihre Hände nahm, zehn Schekel Gold war ihr Gewicht, 23  und er fuhr fort zu sagen: „Wessen Tochter bist du? Teil es mir bitte mit. Ist im Haus deines Vaters für uns Platz zum Übernachten?“+ 24  Darauf sprach sie zu ihm: „Ich bin die Tochter Bẹthuëls,+ des Sohnes der Mịlka, den sie dem Nạhor geboren hat.“+ 25  Und sie sagte weiter zu ihm: „Es gibt bei uns sowohl Stroh als auch viel Futter, auch einen Ort zum Übernachten.“+ 26  Und der Mann verbeugte sich darauf und warf sich vor Jehova nieder+ 27  und sprach: „Gesegnet sei Jehova,+ der Gott meines Herrn Abraham, der von seiner liebenden Güte und seiner Zuverlässigkeit gegenüber meinem Herrn nicht abgelassen hat. Mich, der ich unterwegs bin, mich hat Jehova zum Haus der Brüder meines Herrn geführt.“+

28  Und die junge Frau lief hin und teilte diese Dinge den Hausgenossen ihrer Mutter mit. 29  Rebẹkka nun hatte einen Bruder, und sein Name war Lạban.+ So lief Lạban zu dem Mann hin, der draußen an der Quelle war. 30  Und es geschah, als er den Nasenring und die Armspangen+ an den Händen seiner Schwester sah und die Worte Rebẹkkas, seiner Schwester, hörte, die sprach: „So hat der Mann zu mir geredet“, daß er dann zu dem Mann kam, und dort stand er, bei den Kamelen an der Quelle. 31  Sogleich sagte er: „Komm, du Gesegneter Jehovas.+ Warum bleibst du hier draußen stehen, da ich doch selbst das Haus aufgeräumt und Platz für die Kamele gemacht habe?“ 32  Hierauf kam der Mann in das Haus, und er machte sich daran, die Kamele abzuschirren und Stroh und Futter den Kamelen zu geben und Wasser, um seine Füße zu waschen und die Füße der Männer, die bei ihm waren.+ 33  Dann wurde ihm etwas zu essen vorgesetzt, er aber sprach: „Ich werde nicht essen, bis ich über meine Sache geredet habe.“ Demzufolge sagte er: „Rede!“+

34  Dann sprach er weiter: „Ich bin Abrahams Diener.+ 35  Und Jehova hat meinen Herrn sehr gesegnet, indem er fortfährt, ihn größer zu machen und ihm Schafe und Rinder und Silber und Gold und Knechte und Mägde und Kamele und Esel zu geben.+ 36  Ferner hat Sara, die Frau meines Herrn, meinem Herrn einen Sohn geboren, nachdem sie alt geworden war;+ und er wird ihm alles geben, was er hat.+ 37  So ließ mein Herr mich schwören, indem [er] sprach: ‚Du sollst für meinen Sohn keine Frau von den Töchtern der Kanaanịter nehmen, in deren Land ich wohne.+ 38  Nein, sondern du wirst in das Haus meines Vaters und zu meiner Familie+ gehen, und du sollst für meinen Sohn eine Frau nehmen.‘+ 39  Ich aber sagte zu meinem Herrn: ‚Was nun, wenn die Frau nicht mit mir kommen wird?‘+ 40  Dann sprach er zu mir: ‚Jehova, vor dem ich gewandelt bin,+ wird seinen Engel mit dir senden+ und wird deinem Weg gewiß Erfolg verleihen;+ und du sollst für meinen Sohn eine Frau aus meiner Familie und aus dem Haus meines Vaters nehmen.+ 41  Zu jener Zeit wirst du von der mir [geleisteten] Eidesverpflichtung* entbunden sein, wenn du zu meiner Familie kommst, und wenn man sie dir nicht geben wird, dann wirst du von der mir [geleisteten] Eidesverpflichtung frei werden.‘+

42  Als ich heute zu der Quelle kam, da sprach ich: ‚Jehova, Gott meines Herrn Abraham, wenn du meinem Weg, auf dem ich gehe, wirklich Erfolg verleihst,+ 43  siehe, ich habe mich an eine Wasserquelle gestellt. Es soll geschehen, daß das herangereifte Mädchen*+, das zum Wasserschöpfen herauskommt, zu dem ich wirklich sagen werde: „Bitte laß mich ein wenig Wasser aus deinem Krug trinken“ 44  und das tatsächlich zu mir sprechen wird: „Trink du, und ich werde auch für deine Kamele Wasser schöpfen“, [daß] sie die Frau ist, die Jehova für den Sohn meines Herrn bestimmt hat.‘+

45  Bevor ich in meinem Herzen+ zu Ende geredet hatte,+ nun, da kam Rebẹkka heraus mit ihrem Krug auf ihrer Schulter; und sie begab sich zur Quelle hinab und begann Wasser zu schöpfen.+ Dann sagte ich zu ihr: ‚Gib mir bitte zu trinken.‘+ 46  Da ließ sie ihren Krug rasch von sich herab und sprach: ‚Trink,+ und ich werde auch deine Kamele tränken.‘ Dann trank ich, und sie tränkte auch die Kamele. 47  Danach fragte ich sie und sprach: ‚Wessen Tochter bist du?‘,+ worauf sie sagte: ‚Die Tochter Bẹthuëls, des Sohnes Nạhors, den ihm Mịlka geboren hat.‘ Somit legte ich den Nasenring an ihre Nase und die Armspangen an ihre Hände.+ 48  Und dann verbeugte ich mich und warf mich vor Jehova nieder und segnete Jehova, den Gott meines Herrn Abraham,+ der mich auf dem wahren Weg geführt hatte,+ um die Tochter des Bruders meines Herrn für seinen Sohn zu holen. 49  Und jetzt, wenn ihr an meinem Herrn tatsächlich liebende Güte und Treue üben wollt,+ so teilt es mir mit; wenn aber nicht, teilt es mir mit, damit ich mich zur Rechten oder zur Linken wende.“+

50  Da antworteten Lạban und Bẹthuël und sprachen: „Von Jehova ist diese Sache ausgegangen.+ Wir können weder böse noch gut zu dir reden.+ 51  Hier, Rebẹkka ist vor dir. Nimm sie und geh, und laß sie die Frau des Sohnes deines Herrn werden, so wie Jehova geredet hat.“+ 52  Und es geschah, als Abrahams Diener ihre Worte gehört hatte, daß er sich sogleich vor Jehova auf die Erde niederwarf.+ 53  Und der Diener begann silberne Gegenstände und goldene Gegenstände und Kleider herauszubringen und sie der Rebẹkka zu geben; und er gab ihrem Bruder und ihrer Mutter auserlesene Dinge.+ 54  Danach aßen und tranken sie, er und die Männer, die mit ihm waren, und sie verbrachten die Nacht dort und standen am Morgen auf.

Dann sprach er: „Sendet mich weg zu meinem Herrn.“+ 55  Hierzu sagten ihr Bruder und ihre Mutter: „Laß die junge Frau* wenigstens zehn Tage* bei uns bleiben. Danach kann sie gehen.“ 56  Er aber sprach zu ihnen: „Haltet mich nicht auf, da Jehova meinem Weg Erfolg verliehen hat.+ Sendet mich weg, daß ich zu meinem Herrn gehe.“+ 57  Da sagten sie: „Laßt uns die junge Frau rufen und ihren Mund befragen.“+ 58  Dann riefen sie Rebẹkka und sprachen zu ihr: „Willst du mit diesem Mann gehen?“ Sie sagte darauf: „Ich will gehen.“+

59  Darauf sandten sie Rebẹkka+, ihre Schwester, und deren Amme+ und Abrahams Diener und seine Männer weg. 60  Und sie begannen Rebẹkka zu segnen und zu ihr zu sagen: „O du, unsere Schwester, mögest du zu Tausenden mal zehntausend* werden, und möge dein Same das Tor* derer in Besitz nehmen, die ihn hassen.“+ 61  Darauf erhob sich Rebẹkka mit ihren Dienerinnen*+, und sie ritten dann auf den Kamelen+ und folgten dem Mann; und der Diener nahm Rebẹkka und machte sich auf den Weg.

62  Nun war Ịsa·ak von dem Weg her gekommen, der nach Beẹr-Lahai-Roị+ geht, denn er wohnte im Land des Nẹgeb.+ 63  Und Ịsa·ak war um die Zeit, da es Abend wurde, ausgegangen, um auf dem Feld nachzusinnen*+. Als er seine Augen erhob und schaute, nun, da kamen Kamele daher! 64  Als Rebẹkka ihre Augen erhob, erblickte sie Ịsa·ak, und sie schwang sich vom Kamel herab. 65  Darauf sprach sie zu dem Diener: „Wer ist jener Mann, der uns auf dem Feld entgegenkommt?“, und der Diener sagte: „Es ist mein Herr.“ Und dann nahm sie ein Kopftuch und bedeckte sich.+ 66  Und der Diener ging daran, Ịsa·ak alle Dinge zu erzählen, die er getan hatte. 67  Danach brachte Ịsa·ak sie in das Zelt Saras, seiner Mutter.+ Auf diese Weise nahm er Rebẹkka, und sie wurde seine Frau;+ und er gewann sie lieb,+ und Ịsa·ak fand Trost, nachdem er seine Mutter verloren hatte.*+
1. Mose 25:1-34

25  Überdies nahm sich Abraham wieder eine Frau, und ihr Name war Ketụra.+ 2  Im Laufe der Zeit gebar sie ihm Sịmran und Jọkschan und Mẹdan und Mịdian+ und Jịschbak und Schụach.+

3  Und Jọkschan wurde der Vater Schẹbas+ und Dẹdans+.

Und die Söhne Dẹdans wurden Ạschurim und Lẹtuschim und Lẹummim*.

4  Und die Söhne Mịdians waren Ẹpha+ und Ẹpher und Hạnoch und Abịda und Eldạa.+

Alle diese waren die Söhne der Ketụra.

5  Später gab Abraham alles, was er hatte, Ịsa·ak,+ 6  aber den Söhnen der Nebenfrauen, die Abraham hatte, gab Abraham Geschenke.+ Dann schickte er sie noch zu seinen Lebzeiten von seinem Sohn Ịsa·ak weg,+ ostwärts, nach dem Land des Ostens.+ 7  Und dies sind die Tage der Lebensjahre Abrahams, die er lebte, hundertfünfundsiebzig Jahre. 8  Dann verschied Abraham und starb in gutem Alter, alt und [mit Tagen] gesättigt*, und er wurde zu seinem Volk versammelt.+ 9  Da begruben ihn Ịsa·ak und Ịsmael, seine Söhne, in der Höhle von Machpẹla auf dem Feld Ẹphrons, des Sohnes Zọhars, des Hethịters, das vor Mạmre ist,+ 10  dem Feld, das Abraham von den Söhnen Heths durch Kauf erworben hatte. Dort wurde Abraham begraben und auch Sara, seine Frau.+ 11  Und es geschah nach dem Tod Abrahams, daß Gott fortfuhr, seinen Sohn Ịsa·ak zu segnen,+ und Ịsa·ak wohnte nahe bei Beẹr-Lahai-Roị+.

12  Und dies ist die Geschichte Ịsmaels,+ des Sohnes Abrahams, den Hạgar, die Ägypterin, die Magd Saras, dem Abraham gebar.+

13  Dies nun sind die Namen der Söhne Ịsmaels, nach ihren Namen, gemäß den Abstammungen ihrer Familien: Nẹbajoth+, Ịsmaels Erstgeborener, und Kẹdar+ und Ạdbeël und Mịbsam+ 14  und Mịschma und Dụma und Mạssa, 15  Hạdad+ und Tẹma+, Jẹtur, Nạphisch und Kẹdma.+ 16  Diese sind die Söhne Ịsmaels, und dies sind ihre Namen nach ihren Gehöften und nach ihren ummauerten Lagern:+ zwölf Vorsteher gemäß ihren Sippen.+ 17  Und dies sind die Lebensjahre Ịsmaels: hundertsiebenunddreißig Jahre. Dann verschied er und starb und wurde zu seinem Volk versammelt.+ 18  Und sie gingen daran, von Hawịla+ bei Schur+, das vor* Ägypten ist, bis nach Assyrien zu zelten. Angesichts aller seiner Brüder ließ er sich nieder.*+

19  Und dies ist die Geschichte Ịsa·aks, des Sohnes Abrahams.+ Abraham wurde der Vater Ịsa·aks. 20  Und Ịsa·ak war vierzig Jahre alt geworden, als er sich Rebẹkka, die Tochter Bẹthuëls,+ des Syrers*+ von Pạddan-Ạram*, die Schwester Lạbans, des Syrers, zur Frau nahm. 21  Und Ịsa·ak bat Jehova fortgesetzt inständig besonders für seine Frau,+ weil sie unfruchtbar war;+ da ließ Jehova sich für ihn erbitten,+ und Rebẹkka, seine Frau, wurde schwanger. 22  Und die Söhne in ihrem Innern begannen einander zu stoßen,+ so daß sie sagte: „Wenn dem so ist, wozu bin ich dann am Leben*?“ Darauf ging sie hin, Jehova zu befragen.+ 23  Und Jehova sagte dann zu ihr: „Zwei Nationen sind in deinem Leib,+ und zwei Völkerschaften werden sich aus deinem Innern trennen;+ und die eine Völkerschaft wird stärker sein als die andere Völkerschaft,+ und der Ältere wird dem Jüngeren* dienen.“+

24  Allmählich wurden ihre Tage voll, da sie gebären sollte, und siehe, Zwillinge waren in ihrem Leib.+ 25  Dann kam der erste heraus, rot, über und über wie ein härenes Amtsgewand;+ da gab man ihm den Namen Ẹsau*+. 26  Und danach kam sein Bruder heraus, und mit seiner Hand hielt er die Ferse Ẹsaus;+ da gab man ihm den Namen Jakob.*+ Und Ịsa·ak war sechzig Jahre alt, als sie sie gebar.

27  Und die Knaben wurden größer, und Ẹsau wurde ein jagdkundiger Mann,+ ein Mann des Feldes*, Jakob aber ein Mann ohne Tadel,+ der in Zelten wohnte.+ 28  Und Ịsa·ak hatte Ẹsau lieb, denn es bedeutete Wildbret in seinem Mund,* wohingegen Rebẹkka Jakob liebhatte.+ 29  Einmal kochte Jakob ein Gericht*, als Ẹsau vom Feld daherkam und müde war. 30  Da sagte Ẹsau zu Jakob: „Geschwind, laß mich bitte etwas von dem Roten verschlingen — dem Roten* da, denn ich bin müde!“ Darum wurde ihm der Name Ẹdom* gegeben.+ 31  Darauf sprach Jakob: „Verkauf mir zuerst dein Erstgeburtsrecht+!“ 32  Und Ẹsau sagte weiter: „Siehe, ich gehe hin zu sterben, und von welchem Nutzen ist mir ein Erstgeburtsrecht?“ 33  Und Jakob fügte hinzu: „Schwör es mir zuerst!“+ Und dann schwor er ihm und verkaufte Jakob sein Erstgeburtsrecht.+ 34  Und Jakob gab Ẹsau Brot und ein Linsengericht, und er begann zu essen und zu trinken.+ Dann stand er auf und ging seines Weges. So verachtete Ẹsau das Erstgeburtsrecht.+

Fortsetzung folgt alle 7-8Tage


In der Bibel weiter lesen und anhören:
https://www.jw.org/de/publikationen/bibel


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Elfengedichte  
 

DIE ELFE
HEINRICH SEIDEL (1842-1902)


Nächtlich bei des
Mondes Schimmer,
wenn der Wind schläft
in den Wipfeln, tanzt die wunderschöne
Elfe auf dem stillen, schilfumgebnen Wasserrosenteich im Walde.
Nimmer dringt
in diese Gründe
Nur ein Hauch des
Menschendaseins!
Selbst der Glocke
weithinhallend
Klanggeton stirbt
versummend
In dem weiten Meer
der Wipfel.
Und es steht der Wald
im Lauschen
auf das eigne
Schweigen lautlos.
Und die wunderschöne Elfe wiegt sich
über stillem Wasser
Wie ein schimmernd
Duftgebilde,
Dass das leuchtend
helle Goldhaar
um die weissen
Glieder wallet.
Breitend ihre
schönen Arme
schwebt sie ob dem
dunklen Grunde,
wie ein lieblicher
Gedanke

 
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