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Die schönsten Sagen aus Wien

Kaum eine andere Stadt hat mit so vielen Sagen, Mythen und Legenden aufzuwarten wie Wien und einige Orte erinnern heute noch an die damaligen Ereignisse.

Überspitzt gesagt hat der Teufel im alten Wien beinahe an jeder Hausecke sein Unwesen getrieben und braven Bürgern unmoralische Angebote gemacht. Wenn man den Mythen glaubt, mussten die Wiener deswegen häufig nicht nur um ihre Seele bangen, sondern auch gegen Lindwürmer und Basilisken kämpfen. Auch beide Türkenbelagerungen führten zu vielen Sagen und geschichtsträchtigen Orten.


DER STOCK IM EISEN
Quelle: Österreichisches Sagenbuch, Pest 1863), Seite 5

Gleich bei seiner Ankunft hörte er reden, wie sehr es die Obrigkeit verdrieße, daß ein unbekannter Mann den Schlüssel zum Schloß der Wiener Eiche habe, und, wie sie versprochen, den zum Meister zu machen, der zu dem künstlichen Schloß das Schlüsselein machen könnte. Da war unser Geselle gleich auf der Höhe und trug sich an, einen solchen Schlüssel zu verfertigen. Natürlich aber war dem roten Männlein damit nicht gedient und es setzte sich, wie der Schlosser den Schlüssel schweißte, unsichtbar ins Feuer und verdrehte ihm den Schlüsselbart.
Den Schabernack bemerkte aber der Schlosser sofort und schob gar pfiffig den Schlüssel mit verkehrt angesetztem barte in den Ofen wieder hinein, und weil das Männlein vor Wut und Ärger blind war, drehte es ihn wieder um, so daß er recht angesetzt aus dem Feuer kam.
Hierauf ging er mit der Obrigkeit zur Eiche und öffnete das Schloß, wofür man ihm auch das Bürger- und Meisterrecht erteilte; und dies stimmte ihn so lustig, daß er hellauf jauchzte: "Juchhe ! Wieder ein neuer Meister !" - dann einen großen Nagel in die alte Eiche zum ewigen Andenken schlug und den Schlüssel in die Höhe warf, der aber zu jedermanns Schreck nicht wieder zur Erde herabfiel. Von nun verbreitete sich der Ruf seiner Geschicklichkeit aller Orten und er lebte viele Jahre schon in Glück und Reichtum; doch hörte er alle Sonntage die heilige Messe und bereute jetzt oft ernstlich die Vermessenheit seiner Jugend. Aber der böse Feind, der sich seiner schon einmal bemeistert hatte, ließ nicht mehr ab von ihm, unterdrückte nur zu bald wieder sein reuiges Gemüt und betäubte sein Gewissen mit Saus und Braus und Wohlleben.
Und so saß er an einem Sonntag morgens im Weinkeller "Zum Steinernen Kleeblatt" unter den Tuchlauben mit seinen Kameraden, zechte und war fröhlicher Dinge voll. Da schlug es zehn. zwölf war.
Fortsetzung folgt

Lächeln


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Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Tinchen( ChristineAdamweb.de ), 18.04.2008 um 09:22 (UTC):
Wunderschöne Karten!
;)



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Bibelverse  
 


Sprüche 3:1-35

Der wahre Gott selbst hat
in Weisheit die Erde gegründet.+
Er hat die Himmel mit
Unterscheidungsvermögen
fest erstellt.+
20 Durch seine Erkenntnis
wurden sogar die
Wassertiefen* gespalten,+
und die Wolkenhimmel
träufeln fortwährend
leichten Regen herab.+

27 Enthalte das Gute nicht denen vor, denen es gebührt,*+ wann immer es in der Macht deiner Hand liegt, [es] zu tun.+

30 Zanke nicht mit einem Menschen* ohne Ursache,+ wenn er dir nichts Böses angetan hat.+

29 Schmiede nichts Böses gegen deinen Mitmenschen,+
wenn er mit einem Gefühl der Sicherheit bei dir wohnt

31 Werde nicht neidisch
auf den Mann*
der Gewalttat,+
noch erwähle
irgendeinen seiner Wege.+
32 Denn wer auf Abwegen geht,+ ist für Gott etwas
Verabscheuungswürdiges,+
aber SEIN trauter Umgang ist mit den Rechtschaffenen.

 
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