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Eure Filippa


Die schönsten Sagen
aus Wien

Kaum eine andere Stadt hat mit so vielen Sagen, Mythen und Legenden aufzuwarten wie Wien und einige Orte erinnern heute noch an die damaligen Ereignisse.
Überspitzt gesagt hat der Teufel im alten Wien beinahe an jeder Hausecke sein Unwesen getrieben und braven Bürgern unmoralische Angebote gemacht. Wenn man den Mythen glaubt, mussten die Wiener deswegen häufig nicht nur um ihre Seele bangen, sondern auch gegen Lindwürmer und Basilisken kämpfen. Auch beide Türkenbelagerungen führten zu vielen Sagen und geschichtsträchtigen Orten.


Maria mit der Art

Im Jahre 1607 wurde in der Franziskanerkirche zu Wien die Gnadenstatue Maria mit der Art aufgestellt, die bis dahin schon eine reich mit Wundern erfüllte Legende aufzuweisen hatte. Man sagte, dass dieses Standbildeiner hl. Maria mit dem Kinde schon im 14. Jahrhundert in der Zisterze Nepomuk die wunderbare Wirkung besessen hätte, Unfruchtbare fruchtbar zu machen. So soll auch der hl. Johann von Nepomuk seine Geburt dieser Gnadenstatue zu verdanken haben. Die Protestanten, besonders das Geschlecht derer von Sternberg, suchten die Statue auf jede Weise zu vernichten. Man warf sie ins Feuer, aber sie sprang zum Entsetzen der Ketzer wieder unversehrt aus den Flammen. Wenn man sie entfernte, stand sie Tags darauf wieder an ihrem alten Standplatz. Sie wurde durch die Sternberge in den Brauofen geworfen und sprang ohne Makel heraus.
Fortsetzung folgt

Die Geimnisvolle Welt der Elfen


Der Sagensspruch der Elfen

Die Sanften Engel und die süßen Elfen reichen sich die Hand - Zwischen Himmel und der Natur entsteht ein Band. Ewige Liebe, ewiger Segen begleite die Menschen auf Ihren Wegen.
Segen für die Erde und ihre Wege auf denen wir uns begeben.
Segen für unsere Ziele, denen wir entgegen streben.
Segen für unsere Wünsche,
Segen für unsere Liebe,
Segen für die Schöpfung und alle Wesen.


Elfen sind Lichtgestalten oder Naturgeister, die ursprünglich aus der nordischen Mythologie stammen.
Sie haben sich zurückgezogen und man sieht sie heute nicht mehr so oft, wie in den alten Tagen. Damals erzählte man von ihnen, sie waren Teil des Lebens... Doch heute kehren sie allmählich zurück, denn sie spüren den Wunsch der Menschen nach einer besseren Welt. Immer mehr Menschen nehmen ihre Energie wahr und können sie manchmal sogar sehen... Sie reichen uns die Hand und es ist allein unsere Entscheidung die Hilfe der Naturwesen anzunehmen.
Sie sind wie das Licht – bunt, schillernd und voller Energie. Voller Freude und Leben – leider kann man sie jedoch nicht immer sehen.
Aber wahrnehmen kann man ihre Gegenwart in der Natur immer und zu jeder Zeit.


Die letzte Elfe

Geheimnisvoll
und du merkst nicht,
wie liebevoll und schön sie ist.
Ihr Herz aus Glas bricht,
wenn du sie unsanft berührst;
sie, die letzte Elfe,
sanft und zerbrechlich.
(Filippa)


Die Heimat der Elfen, wie Felder, Wiesen, Wälder, Hügeln, ist ein Reich, in dem nicht immer alles ist, was es scheint... In einer Welt, in der die Augen oft täuschen und das Herz den Weg weist.

Wer den Elfen begegnen will, der muss sich auf eine Reise begeben...

...auf eine Reise, die ins Ungewisse führt. Wer zwischen den Säulen des Verstandes und der Realität hindurchschauen kann, der erhascht einen Blick in die zauberhafte Welt.


Kleine Elfe

Leises Säuseln,
glaube ich zu hören,
das Rauschen der Blätter,
scheint sich zu mehren.
Freudig sehe ich um sich,
und vernehme ein Singen
glockenhell und lieblich.
Goldstaub rieselt auf mein Gesicht;
auf den Strauch neben mir,
fällt ein gläsernes Licht.
Was ich jetzt sehe,
Gott mir helfe,
ist eine kleine, süße Elfe.
(Filippa)


Elfen lieben es zu sanfter Musik zu tanzen und zu singen, vor allem im Mondlicht. Die walisischen Feen lieben zum Beispiel Harfenklang.

Die Elfen und Feen baden gerne in den klaren Seen, Flüssen und Quellen der Natur. Sie lieben die Natur und die Tiere, die unter ihrem Schutz stehen. Sie kennen die Heilwirkungen der Kräuter, Pflanzen und Bäume. Die Elfen und Feen lieben Blumen: vor allem Glockenblumen, Thymian, Eisenkraut, Rosen, Mohn, Farn. Man kennt die Blumenelfen und Blumenfeen auch als Pflanzendevas, die oft die Farben „ihrer“ Blume annehmen.

Funkelnde Kristalle und Steine finden Feen und Elfen faszinierend. Elfen und Feen lieben generell alles was funkelt, glitzert und gut duftet (zum Beispiel edles Räucherwerk aus Harz und Kräutern) sowie zarte Klänge. Der Stein der Elfen ist vor allem der „Elfenkristall“. So werden Bergkristalle mit zarten Rissen genannt, die bei Lichteinfall regenbogenartig schillern. Oft neigen Menschen dazu dem klaren Bergkristall den Vorzug zu geben, aber die natürlichen Bergkristalle mit Einschlüssen sind viel geheimnisvoller und mit etwas Fantasie kann man so einiges in ihnen erkennen. Haltet einmal solch einen Stein ins Sonnenlicht und es werden sich ganz neue Welten zeigen und manchmal kann man sogar die Elfe dieses Steins entdecken.

Wer Elfen begegnen will, der sollte sich mit dem umgeben, was diese Wesen so lieben: schöne Blumen und Pflanzen, sanfte Musik, feiner Duft – dies ist sehr einladend und wer nun im Herzen den ehrlichen Wunsch trägt sie zu sehen und sie willkommen heißt, den werden sie in der Regel auch besuchen...


Elfenchor

Eine kleine Elfe aus dem Elfenland
berührt alle Blumen
mit ihrer zarten Hand.
Sie singt Geheimnisvolle Lieder,
hüpft herum, fällt aber nicht um.
Ihre Stimme fein und hold,
ihr Haar aus Gold.
Bezaubert von ihrer Gegenwart
bleibt kein Herz hart.
Das leise Schlagen ihrer Elfenflügel,
ihre entzückende Melodie,
zieht dich in ihre Bahn
und du wirst still, fast lahm.
Dein Herz steigt Empor
du bist in deine Träume versunken
berauscht vom Elfenchor.
(Filippa)



Die Elfen und Feen tauchen immer wieder in der Literatur auf - und das schon seit hunderten von Jahren. Immer wieder werden sie von Schriftstellern und Poeten zum Leben erweckt.
Ihr Wesen verzaubert die Leser und lässt sie nicht mehr los...

Zahlreiche Sagen, Märchen und Legenden aus alten Zeiten und unterschiedlichen Kulturen erzählen von Elfen und Feen. In dieser Zeit glaubte man an Elementarwesen und lichtvolle Erscheinungen, an eine Welt, die für die Sterblichen durch einen Schleier getrennt ist.


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Herbstelfe

Süß und fröhlich,
hüpft sie herum
um dürren Bäume, die etwas müde und lind.
Ihr Röckchen aus
fast schon ganz
zerbröckelten Blättern
wedelt leicht
im kalten Wind.
Da fragt sie sich,
warum ist
so kalt der Wind
und wohin die Blätter
von den Bäumen
geblieben sind?
 
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