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Wiener Geschichten

Kaum eine andere Stadt hat mit so vielen Sagen, Mythen und Legenden aufzuwarten wie Wien und einige Orte erinnern heute noch an die damaligen Ereignisse.

Überspitzt gesagt hat der Teufel im alten Wien beinahe an jeder Hausecke sein Unwesen getrieben und braven Bürgern unmoralische Angebote gemacht. Wenn man den Mythen glaubt, mussten die Wiener deswegen häufig nicht nur um ihre Seele bangen, sondern auch gegen Lindwürmer und Basilisken kämpfen. Auch beide Türkenbelagerungen führten zu

DIE SCHUSTERMICHELGLOCKE
Fortsetzung

Es ging dem Michel immer schlechter und er konnte sich nicht mehr um seine Schusterwerkstatt und das Wirtshaus kümmern.

In einer besonders stürmischen Nacht schickte er nach dem Pfarrer, denn er spürte, daß seine letzte Stunde gekommen war. Der Pfarrerspendete ihm die Sakramente und Michel erleichterte sein Gewissen durch die Beichte. Die ganze Wahrheit erzählte er dem Pfarrer von Mariahilf und gab ihm den Schlüssel für die Truhe, in der er die Kassette und sein ganzes Geld aufbewahrte. Der Schatz sollte für die Ausgestaltung der Kirche verwendet werden, und sein eigenes Geld für den Guß einer neuen Glocke. Nachdem der Schustermichel seine irdischen Angelegenheiten geregelt hatte, entschlief er ganz ruhig.

Die Wallfahrtskirche Mariahilf wurde prachtvoll ausgestattet und die neue Glocke wurde mit einer Festmesse eingeweiht. Nur der Klang der Glocke, die im Volksmund "Schustermichel" genannt wurde, war melancholisch
und düster.

Die Nase

Die Nase (Geruchssinn)
__________

Nasenmuscheln im CTAußen unterscheidet man bei der menschlichen Nase Nasenwurzel (griech. Nasion), Nasenrücken und Nasenspitze sowie die seitlichen Nasenflügel.

Anatomisch gehört die Nase zu den äußeren und oberen Atemwegen. Die Nasenlöcher (Nares) führen in das Innere der Nase, jeweils zuerst in den Nasenvorhof (Vestibulum nasi), der von behaarter äußerer Haut ausgekleidet ist, dann in die eigentliche Nasenhöhle (Cavum nasi). Die Nasenhöhle ist durch die Nasenscheidewand (Septum nasi) in zwei getrennte Abteilungen gegliedert und von einer Schleimhaut mit Flimmerepithel ausgekleidet. Linkes und rechtes Cavum nasi sind jeweils durch die knöchern gestützten Nasenmuscheln untergliedert. Zwischen den Nasenmuscheln liegen drei Nasengänge.

Beim Menschen besteht eine natürliche Enge des Naseneingangs und wird als Nasenklappe (Ostium internum) bezeichnet. Die Enge entsteht zwischen dem unteren Rand des Dreieckknorpels und der Nasenscheidewand, äußerlich zu sehen durch eine Einziehung oberhalb der Flügelknorpel, die den äußeren Naseneingang stabilisieren. Eine menschliche Nase ist in Europa bei Frauen im Schnitt 5,1 cm und bei Männern im Schnitt 5,8 cm lang.[1]

Durch die Nase atmen wie nicht nur ein und aus, sondern wir nehmen auch Duftstoffe auf, die unser Gehirn analysiert. Die Nasenflügel folgen einem raffinierten System der Arbeitsteilung: Sie wechseln sich alle drei bis vier Stunden ab, so daß immer nur eins der beiden Nasenlöcher riecht und atmet, während das andere eine Ruhepause hat.

Als Riechorgan verfügt die Nase über zahlreiche entsprechende Sinneszellen, die vom Riechnerv ausgehen. Die Riechschleimhaut ist aus Basal- und Stützzellen gebildet, aus denen die Riechzellen hervorragen. Jede dieser über zehn Millionen Zellen mündet in einen Riechknopf, der von etwa fünf winzigen Riechhärchen besetzt ist. Diese sind in der Lage, gelöste Duftmoleküle aufzufangen. Wenn das geschieht, wird die Sinneszelle veranlaßt, einen Nervenimpuls zu erzeugen. Die Riechnervenfasern leiten den Impuls durch die Siebbeinplatte in den Riechkolben. Von dort werden die Geruchsreize den verschiedenen Gehirnzentren übermittelt, in denen die Gerüche bewußt wahrgenommen werden. Der Riechkolben ist ein vorgeschobener Teil des Endhirns. Er hat etwa die Größe eines Streichholzkopfes und liegt beim Siebbein. Das Siebbein, das die zentrale Schädelbasis bildet, beinhaltet winzige Öffnungen für die Fasern der Riechzellen. Der äußere Teil der Nase besteht aus Knochen und Knorpeln. Die Nasenknochen bilden je eine Nasenhälfte und die Brücke zwischen den Augen. Die Elastizität der Nase ist durch die Nasenknorpel gegeben, die vorne innen an den Knochen anschließen. Die beiden Nasenhöhlen werden durch die Nasenmuscheln in weitere Gänge unterteilt: die Nasennebenhöhlen. Sie liegen hinter den Augenbrauen, hinter den Wangen und im Dreieck zwischen Stirn und Nase.






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Dies und Das  
 

Täglich produziert ein Mensch 2 Liter Magensäure.

Der alte Goethe entdecke durch vergleichende Anatomie einen bislang unentdeckten menschlichen Knochen: den Mittelkieferknochen.

Der Mensch besitzt ca. 1,5 Millionen Riechzellen, ein Schäferhund kommt auf 225 Millionen.

Menschen können 3 Minuten ohne Luft auskommen, 3 Tage ohne Wasser und 3 Monate ohne Essen (und ca. 30 Jahre ohne Licht Anm. v. Willi).

74.5 Jahre beträgt die Lebenserwartung von Japanern. Australier können immerhin auf 73.2 Jahre hoffen. Arm dran sind die Einwohner von Sierra Leone: Lebenserwartung 25.9 Jahre! (51,84 Jahre (2016)

90-95 % aller Sinneswahrnehmungen des Menschen sind optische Reize.
Nur die Minderheit aller cognitiven Prozesse sind bewusst.

 
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