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Eure Filippa

Wiener Geschichten

Kaum eine andere Stadt hat mit so vielen Sagen, Mythen und Legenden aufzuwarten wie Wien und einige Orte erinnern heute noch an die damaligen Ereignisse.
Überspitzt gesagt hat der Teufel im alten Wien beinahe an jeder Hausecke sein Unwesen getrieben und braven Bürgern unmoralische Angebote gemacht. Wenn man den Mythen glaubt, mussten die Wiener deswegen häufig nicht nur um ihre Seele bangen, sondern auch gegen Lindwürmer und Basilisken kämpfen. Auch beide Türkenbelagerungen führten zu vielen Sagen und geschichtsträchtigen Orten.

Die Legende des Maria Pötsch-Bildes beiSt. Johannes von Nepomuk in der Leopoldstadt
Quelle: Die Sagen und Legendender Stadt Wien, herausgegeben von Gustav Gugitz, Wien 1952.

Im Jahre 1729 wurde von einem Läufer, der in der Leopoldstadt wohnte, ein Maria Pötsch-Bild auf seinem Hausaltar aufgestellt. Als im selben Jahre in dem Hause, wo er wohnte, ein Feuer ausbrach, verlor er dabei seine ganze Habe, nur das Marienbild blieb verschont. Nach wie vor vertraute der Läufer diesem Marienbild, und eines Tages erschien eine weißgekleidete Frau, die einen Beutel mit Geld zu dem Bild legte. Bald darauf brachte der Läufer dieses Bild zur größeren Verehrung auf einem Baum in der Praterstraße an. Um die wertvollen Opfer zu sichern, errichtete man schließlich eine hölzerne Kapelle dafür. Das Bild kam später in die Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk in der Leopoldstadt.

Gedichte -2




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Wäre ich ein Engel

Wäre ich ein Engel, so gebe ich dir
von den Sternen das Licht,
bliebe in deiner Nähe und
du vermissest mich nicht.

Wäre ich ein Engel,
lagen Blumen auf allen deinen Wegen.
Die schönsten Sterne des Himmels
würde ich in deine Hände legen.
Wenn du Sorgen hast,
kleine, große und in Maßen
würde ich dir helfen
und dich niemals verlassen.

Wäre ich ein Engel,
kanntest du keine Klagen,
alle Schätze des Himmels
dann bei dir lagen.

Wäre ich ein Engel
würde ich nachts bei dir wachen
und morgens lies ich dann
die Sonne für dich lachen.

Wäre ich ein Engel,
würde ich mich wagen
dich behutsam
durch den Himmel zu tragen.
Dort gab es kein Leid,
Kummer und Schmerz;
liebevoll pflanzte ich dir dann,
die Botschaft der Liebe in dein Herz.



Glück

Glücklich ist,
wer täglich Liebe verschenkt,
und wer an seinen Nächsten denkt.
Glücklich ist,
wer seine Eltern ehrt
und mit Achtung immer zu Ihnen hält.

Glücklich ist,
wer sich Gutes zu tun bemüht
und das Gute zuerst sieht.
Glücklich ist
wer freundlich ist hier und dort,
dann hat er Glück an jedem Ort.




Freuden des Morgens

Morgens,
wenn du zum Himmel
hochschaust,
wird dein Herz leicht,
wie eine Feder sein.
Du wirst fliegen wollen,
die ganze Welt umarmen,
die Sonnenstrahlen
einfangen.

Wenn du das Glänzen
der Tautropfen entdeckst,
die Vielfalt der Farben
in jedem Tropfen merkst,
atmest du tief
die Morgenluft ein,
dann wird dein Herz leicht,
wie eine Feder sein.



Du bist mir Wichtig

Ob Liebe, ob Freundschaft,
egal, was es ist,
wenn Du nur nicht vergisst,
wie wichtig du mir bist.

Egal, wie wir es nennen,
es ist gut, dass wir uns kennen.
Es soll uns im Leben,
nie etwas trennen.

Das wollte ich dir jetzt
und an allen Tagen,
immer wieder sagen.


Fantasieland

Fantasie kann man nicht beschreiben,
sie wir in den Träumen geboren,
in der Tiefe der Gedanken,
im Geheimen.

Jeder kann sich selbst
sein Fantasieland bauen,
mit viel Liebe und Vertrauen.
Mit Zauber, ohne Lärm und Wehr,
erfüllt sich dort jeder Wunsch,
wenn noch so schwer.

Auf den Flügel der Hoffnung
mit Sternen Gestickten Gewand,
schwebst du dann endlos,
durch dein eigen Fantasieland.
Dort zauberst du dir ein Schloss
in den Himmel empor
und aus deinen erfüllten Wünschen,
ein eigen Sonnentor.



Kinderaugen

Mit den Wolken fliegen
Die Welt rosarot ansehen
Nach den Sternen greifen
Die Sterne bunt anmalen.

Alle Träume, sie gelingen
Die Welt zum Lachen bringen
Alles blüht
Alles lacht
Freude so groß
Frieden ohne Ende
Freigebige Hände.

Alles das kann geschehen,
Wenn wir mit den Augen
Eines Kindes sehen.


Erinnerungen

Sie liegt unter einem Akazienbaum;
die leichte Prise, der Windes Hauch
durchfliegt Akazienkrone,
wedelt ihrer Bluse dünnen Saum.
Ein Voglein über ihr singt
Wehmut in ihr Herz dringt.

Große Wiese in feinem Grün
verzaubert ihren Sinn.
Zärtliche Gedanken
tragen sie wo ihre Träume sind,
wo der Himmel tief blau ist
und wo warm weht der Wind;
wo die Sonne groß ist, der Erde ganz nah,
wo alles so wunderschön ist,
wo alles so wunderbar.

Glücklich betrachtet sie die Akazienallee;
in ihren Herzen Heimweh.
Tiefe Erinnerungen malen ein Bild daraus;
und sehe, am Ende der Akazienallee
steht ihrer Jugend geliebtes Haus.



Segen des Morgens

Gesegnet bist du, wenn dich morgens
die ersten Sonnenstrahlen zart berühren,
wenn dich die Lebenslust,
heiter begrüßt
und du das Schöne um dich herum siehst.

Gesegnet bist du, wenn du morgens
den Sinn des Lebens neue entdeckst
und das Gute in dir für den Tag erweckst.

Gesegnet bist du, wenn du die ganze Welt
in den Tag willkommen heißt,
für einen Moment der Dankbarkeit
Inne weilst
und tagsüber deine Freuden
mit anderen teilst.



Ein Lächeln für Dich

Ich schenke dir mein Lächeln
von Herzen, warm wie die Sonne;
ich schenke dir mein Lächeln
mit Liebe und Wonne.

Ich schenke dir mein Lächeln,
das Erdenklichste der Welt,
ein Lächeln,
das unsere Freundschaft
festzusammen hält.

Mein Lächeln schenk ich dir,
ein Herzensgruß an dich von mir.







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Beim Husten wird die Luft in den Lungen auf etwa 100 Km/h beschleunigt. Manche Quellen nennen auch 200 - 300 km/h.

Beim Schreiben benutzt man 57 Muskeln in Hand und Arm.

Frauen blinzeln fast doppelt so häufig wie Männer.

Oft müssen Menschen niesen, wenn sie ins helle Licht treten. Dieses sogenannte "Lichtniesen" ist eine genetisch bedingte Eigenschaft. Das Niesen erfolgt, weil die Schutzreflexe des Auges (Blendung) und der Nase eng miteinander verbunden sind. Von dieser Erscheinung sind 18 - 35 Prozent der Bevölkerung betroffen.

 
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