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Eure Filippa

Wiener Geschichten

Kaum eine andere Stadt hat mit so vielen Sagen, Mythen und Legenden aufzuwarten wie Wien und einige Orte erinnern heute noch an die damaligen Ereignisse.
Überspitzt gesagt hat der Teufel im alten Wien beinahe an jeder Hausecke sein Unwesen getrieben und braven Bürgern unmoralische Angebote gemacht. Wenn man den Mythen glaubt, mussten die Wiener deswegen häufig nicht nur um ihre Seele bangen, sondern auch gegen Lindwürmer und Basilisken kämpfen. Auch beide Türkenbelagerungen führten zu vielen Sagen und geschichtsträchtigen Orten.

DAS MARIA-PÖTSCH-BILD

Fortsetzung

Ein freundlicher Nachbar bot ihm eine kleine Stube an, in der er für die erste Zeit wohnen konnte. Jeden Abend nach getaner Arbeit verrichtete Florian sein Gebet vor dem Bild, das er als einziges Besitztum in der Kammer aufgehängt hatte.

Als er wieder einmal davor niederkniete, erfüllte sich der winzige Raum mit strahlendem Licht und eine wunderschöne zarte weißgekleidete Frau erschien vor ihm. Mit sanftem Lächeln legte sie einen prallgefüllten Geldbeutel vor das Gnadenbild und verschwand.

Nun hatte alle Not ein Ende. Florian konnte sich eine neue Wohnung mieten und alle Dinge, die er zum Leben brauchte, anschaffen. Das Bildnis aber hängte er an einen Baum in der Praterstraße, damit viele Menschendavor um Hilfe beten konnten. Einige Zeit später wurde das Maria-Pötsch-Bild in die Pfarrkirche Sankt Nepomuk gebracht und dort für die Gläubigen aufgestellt.

Valentinstag





Das Wort Bischof kommt aus dem Griechischen (episkopos)
und bedeutet „Vorsteher, Aufseher, Wächter“
aus griechisch επισκέπτομαι episkeptomai
„beobachten, beaufsichtigen, besuchen“;
Somit war der Valentin von Terni gar kein Bischof sondern
ein Aufseher der in 2. und 3. Jahrhundert nach den Rechten
und Bedürfnissen der Christlichen Versammlungen Acht gab.
Die Bischöfe von heute haben aber auch so eine ähnliche Aufgabe.






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Sternenzauber

Das Dunkel der Nacht
senkt sich hernieder;
langsam verstummen
der Vögel Lieder .

Ich stehe am Fenster,
um die Sterne zu seh`n,
sie funkeln am Himmel
so rein, so schön.

Da bitte ich die Sterne
ganz leise und sacht:
Passt auf,
auf die Menschen,
gebt auf sie Acht.

Beschützt alle, die seufzen
und ertragen Weh´n
und dennoch aufrecht
durch das Leben geh´n.
Helft bitte auch denen,
welche zweifeln für sich,
den richtigen Weg
zu seh`n.

 
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